Gemeinsam geht alles besser

Passend zu dem Beitrag über das Thema Stressfaktoren auf der Arbeit: eine neue Veröffentlichung der Havard Business Review:

Proof That Positive Work Cultures Are More Productive

Der Text ist zwar lang, aber wirklich lesenswert.

Wenn es stimmt, dass laut einer Studie der American Psychological Association (April 2015) 550 Millarden (!) Arbeitstage pro Jahr  allein in den USA durch Stressbedingte Krankheiten verloren gehen, ist das ein wirtschaftliches Desaster, besonders wenn man das mal globales Level hochrechnet.

Laut Harvard ist ein wesentlicher Faktor gegen solchen Stress der Wohlfühlfaktor in der Firma. Viele Angestellte sähen diesen Faktor auch als wesentlich wichtiger an, als z. B. monetäre Anreize.

Die Quintessenz von Harvard ist:

Das Wohlbefinden (auf der Arbeit) wird einzig und allein von einem Faktor bestimmt – einer positiven Firmenkultur. Jeder Manager und Teamleiter könne in seinem Team eine positive und gesunde Kultur aufbauen, in dem er sich an die folgenden Prinzipien hält:

  • Sehr eure Kollegen als Freunde. Kümmert euch um sie, fühlt euch für sie verantwortlich und seid aufrichtig an ihnen als Menschen interessiert, so wie ihr es bei euren Freunden seid.
  • Unterstützt einander. Helft denen, die gerade mit Problemen zu kämpfen haben. Zeigt Mitgefühl
  • Vermeidet Schuldzuweisungen und vergebt Fehler
  • Seid für eure Kollegen / Mitarbeiter inspirierend
  • Betont die Bedeutsamkeit der Arbeit eurer Kollegen / Mitarbeiter
  • Behandelt einander mit Respekt, Dankbarkeit, Vertrauen und persönlicher Integrität

Also eigentlich alles Punkte, die für den Umgang von Menschen untereinander selbstverständlich sein sollten. Das dies gerade in Firmen oftmals nicht der Fall ist, ist glaube ich allgemein bekannt. Aber jeder kann dazu beitragen, dass es im eigenen Umfeld etwas besser wird, wenn auch vielleicht nur in kleinen Schritten

 

2 Kommentare

  1. Carmen

    Liebe Iris

    Das ist ein wunderbarer Artikel zu meinem Lieblingsthema, danke dir.

    Ja, ich glaube auch, dass die Amerikaner genau wie wir mit Stressfaktoren zu kämpfen haben. Interessant finde ich noch, wie die unterschiedlichen Kulturen damit umgehen, die Probleme beim Namen zu nennen und Auswege zu wählen.

    Du hast hier einen tollen Blog, ich komme definitiv wieder vorbei. :-)

    Liebe Grüsse

    Carmen

    Antworten
    1. Iris Hansen (Beitrag Autor)

      Danke dir, liebe Carmen :)

      Antworten

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